Kantor & Komponist
Peter Heeren

 

 

 

GROSSE KIRCHENMUSIK IN POPPENBÜTTEL UND MARNE


 

Anton Bruckner (1824 – 1896)

 

Messe Nr. 3 in f-Moll

 

 

Marktkirche in Poppenbüttel (Poppenbüttler Markt 2, 22399 Hamburg)

Sonntag, 10.11.2019, 18 Uhr


Maria-Magdalenen-Kirche zu Marne (Am Markt, 25709 Marne)

Samstag, 16.11.2019, 19 Uhr

 

 

 

 



Julia Bernhart - Sopran

Inka Neus - Alt

Dustin Drosdziok -Tenor

Volker Arendts - Bass


Junge Philharmonie Poppenbüttel


Kantorei Poppenbüttel, Einstudierung: Michael Kriener

Kantorei Marne


Gesamtleitung: Peter Heeren

 

Eintrittspreise:


 

Eintritt für Aufführung in Poppenbüttel am 10.11.2019: 
10 / 15 / 20 / erm. 5 €)


Eintritt für die Aufführung in Marne am 16.11.2019:

Abendkasse: 22 €, Kinder und Jugendliche: 5 €

Vorverkauf: 18 €, Kinder und Jugendliche: 4 €


Vorverkaufsstellen:

Marner Bücherecke, Schillerstr. 5, Marne

Meldorfer Bücherstube, Roggenstr. 2, Meldorf

Buchhandlung Schopf, Koogstr. 64, Brunsbüttel


 


Sie gilt als ein Hauptwerk der romantischen Kirchenmusik – die Messe in f-Moll von Anton Bruckner (1824-1896). Am Samstag, den 16.11.2019, 19 Uhr werden die Marner und Poppenbüttler Kantoreien das spektakuläre Werk des österreichischen Komponisten in der Marner Maria-Magdalenen-Kirche (Am Markt, 25709 Marne) aufführen.


Die 1867 von Bruckner in einer Nervenheilanstalt komponierte Messe wurde von der Wiener Hofmusikkapelle in Auftrag gegeben. Deren Musiker lehnten jedoch eine Aufführung des Werkes wegen Unspielbarkeit ab. Auch waren die Choreinlagen so anspruchsvoll, dass sie tatsächlich an die Grenzen der Singbarkeit stießen. Dennoch gelang vier Jahre später unter Bruckners Leitung eine gelungene Uraufführung. Nach seinem Tod avancierte die f-Moll-Messe sogar zu einem der beliebtesten Chorwerke der Romantik.


Die Aufführung wird von 2 Chören gestaltet. Die Marner und Poppenbüttler Kantorei ergeben zusammen einen gewaltigen Chorapparat von ca. 120 Sängern und Sängerinnen. Die Chorleiter Michael Kriener und Peter Heeren proben intensiv mit ihren Chören, um ihren Konzertgästen diese bedeutende Kirchenmusik präsentieren zu können. Peter Heeren, Kantor und Komponist aus Marne, vertritt als Dirigent den kurzfristig erkrankten Kirchenmusikdirektor Michael Kriener.


Als Orchester konnte die Neue Philharmonie Hamburg unter der Leitung des Konzertmeisters Tigran Mikaelyan gewonnen werden. Die Neue Philharmonie Hamburg wurde im Jahre 2001 von freischaffenden Berufsmusikern aus aller Welt gegründet und hat sich einen führenden Platz in der norddeutschen Musiklandschaft erarbeitet.



Die Solisten

 

 

Julia Helena Bernhart – Sopran

In Rottweil/Baden-Württemberg geboren erhielt sie an der dortigen Musikschule Gesangs-, Geigen-, Klavier und Bratschenunterricht. Nach dem Abitur begann sie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig das Studium Operngesang, welches sie 2014 mit dem Diplom abschloss. Ein Aufbaustudium bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover sowie zahlreiche Meisterkurse runden ihre Ausbildung ab. Julia Helena sang als Teilnehmerin der „Akademie Meistersinger“ des Young Singers

Projects bei den Salzburger Festspielen. Die junge Sängerin widmet sich besonders dem Lied- und Konzertgesang, gibt regelmäßig Liederabende und konzertierte als Solistin in der Laeiszhalle Hamburg, der Glocke Bremen, dem NDR Funkhaus Hannover und beim Bachfest in Leipzig.

 

 

 

Inka Neus – Alt

Ich habe schon immer gesungen! Mein Weg als Sängerin führte mich über Kinderchöre und Liebhaber-Ensembles hin zu professionellen Ensembles und solistischer Tätigkeit. Ich habe Gesangspädagogik studiert und war bereits während des Studiums als Kinderchorleiterin, Gesangslehrerin und Solistin aktiv. Nach dem Studium habe ich mit einer Dissertation zum Zusammenhang von Singen und Wohlbefinden promoviert. Ich war Ensemblemitglied im 4×4-Frauenchor der PH Heidelberg, der 2014 den 1. Platz in der Kategorie Frauenchöre beim deutschen Chorwettbewerb gewann.

 

 

 

Dustin Drosdziok – Tenor

Geboren in Niedersachsen. Ersten Gesangsunterricht erhielt er bei der emeritierten Prof. Natalie Usselmann Kock. In dieser Zeit erarbeitete er zunächst spielerisch, dann mit wachsendem Anspruch ein vielseitiges Repertoire und gewann eine hohe stimmliche Flexibilität. Er sang in bedeutenden deutschen Auswahlensembles und den Kinderoper-Produktionen der Staatsoper Hamburg. Seit 2013 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Mark Tucker. Konzerte und Meisterkurse führten ihn nach Russland, Italien, Dänemark und in zahlreiche deutsche Städte. Seit 2015 ist er Stipendiat der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung


Volker Arendts – Bass

Der Bariton Volker Arendts machte seine ersten Gesangserfahrungen bereits im Alter von sechs Jahren als Knabensopran. Nach dem Abitur studierte er Gesang an der Musikhochschule Detmold, besuchte zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Norman Shetler (Lied), KS’n Sena Jurinac (Oper) und Alastair Thompson (Kings-Singers/Ensemblesingen), er war Preisträger der Deutschen Schubert-Gesellschaft, Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und des Institut Français Heidelberg sowie SemiFinalist des internationalen Richard-Wagner-Gesangswettbewerbs.

Volker Arendts ist freier Mitarbeiter beim Berliner Rundfunkchor und konnte dort mit diversen Spitzenorchestern und Dirigenten wie Claudio Abbado, Kurt Masur, Sir Simon Rattle und Robin Ticcati u. a. zusammenarbeiten. Einen Höhepunkt bildete dabei seine Mitwirkung bei der Amtseinführung des neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, mit Konzerten in Salzburg und Luzern.Parallel dazu engagiert er sich im besonderen Maße in der musischen Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Seit 2011 wirkt er als Musiklehrer am Gymnasium Brunsbüttel, wo mittlerweile der gesamte Musikzweig mit einer erfolgreichen Chor- und Orchesterklassenarbeit durch seine Hand geprägt ist


 

 

Michael Kriener – Einstudierung der Poppenbüttler Kantorei

geb. 1957, studierte Kirchenmusik in Essen und Berlin. Anschließend Studium der Chorleitung in Trossingen bei Prof. M. Schreier. Stipendiat des Deutschen Musikrats 1994. Meisterkurse bei E. Ericsson und F. Bernius 1995.

Seit 1989 ist Kriener Kantor und Organist an der Marktkirche in Hamburg-PoppenbütteL Mit seinen Chören erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den 2. Preis des Hamburger Landes-Chorwettbewerbs des NDR 1993 mit dem Jungen

Chor der Kantorei Poppenbüttel oder das Goldene Diplom als bester deutscher Chor beim internationalen Wettbewerb »In ... canto sul Garda« 2007. 1998 wurde der Kammerchor der Kantorei Poppenbüttel beim Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg mit dem Sonderpreis für hervorragende Interpretation zeitgenössischer Musik ausgezeichnet. Konzertreisen als Organist führten nach England, Schottland und Finnland. Im Dezember 2003 wurde Kriener zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Seit einigen Jahren widmet sich Kriener verstärkt der Zusammenarbeit mit Komponisten. So brachte er mit der Kantorei Pappenbüttel und dem Ensemble Meridian von John Hoybye »Geist« und »4 Jahreszeiten«, von Rene Mense »Stabat mater« und »Credo« und von Peter Heeren »Gottesbeweis«, »Der 146. Psalm (Ver- such einer Wiederannäherung)« und 2017 »Triptychon« zur Uraufführung.

 

 

Leitung: Peter Heeren

 

 

 


 

 

Die Kantorei Marne singt seit 1993 unter der Leitung von Peter Heeren.
Der Chor besteht aus ungefähr 50 Mitgliedern.

Er singt in Gottesdiensten und Konzerten a capella und mit Orchestern.
Das Repertoire des Chors umfaßt alle Stilepochen von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik.

 


 

Repertoire (Auswahl)

Musik: Peter Heeren / Text: Nikola Anne MehlhornTriptychon
Arvo Pärt

Passio Domini nostri Jesu Christi secundum Joannem

Ludwig van Beethoven9te Sinfonie                   mehr erfahren
Carl Maria von WeberMissa sancta Nr. 1
Robert SchumannVier doppelchörige Gesänge, Op. 141
Johann Sebastian BachWeihnachts-Oratorium I-III, BWV 248
Malte RühmannOratorium von der Unendlichkeit der Liebe
Johannes BrahmsEin deutsches Requiem, op. 45
Felix Mendelssohn BartholdyElias, op. 70
Wolfgang Amadeus MozartRequiem, KV 626
Peter HeerenDer Gebrauch des Lebens
Johann Sebastian BachJohannes-Passion, BWV 245
Felix Mendelssohn Bartholdy 
Der 42. Psalm, op. 42
Ferdinand Thieriot Stabat Mater
Georg Philipp TelemannMatthäus-Passion 1746
Georg Philipp TelemannLukas-Passion 1744
Benjamin BrittenFestival Te Deum, Op. 32
Gabriel Faurè Requiem, op. 48
Joseph HaydnMissa brevis Sancti de Deo
Georg Philipp TelemannJohannes-Passion 1737
Franz Schubert
Messe (D 167)
Camille Saint-SaënsOratorio de Noèl