GONG-KONZERT IN DER DREIKÖNIGSKIRCHE

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GONG-KONZERT IN DER DREIKÖNIGSKIRCHE

Haselau. „Jeder einzelne Ton ist ganz genau zu hören.“ Das faszinierte die achtjährige Alanna aus Wedel am meisten am Gong-Konzert des Marner Kirchenmusikers Peter Heeren in der Dreikönigskirche. Mit Musik kannte das Mädchen sich aus, sie selbst spielt Oboe. Aber Gongs waren ihr in solcher Intensität noch nie begegnet. Sie saß mit ihrer Familie ganz vorne, achtete auf jede Bewegung des Spielers der sich zwischen den vielen Instrumenten so leicht bewegte, als schwebe er auf Wolken.

Außer den Gongs gehörten zwei große Schalen voller Schlägel zu Heerens Werkzeug. Aus unterschiedlichsten Materialien und in vielen Größen. Und noch einmal staunte Alanna: „Die Gongs ertönen sogar wenn man sie gar nicht schlägt, sondern ganz sanft über sie streicht“ beobachtete sie hingerissen.

Das Publikum war überschaubar. Etwa 30 Zuhörer hatten sich eingefunden. Pastor Andreas Petersen wartete das Ende des 18 Uhr-Glockengeläuts ab, ehe er die Gäste begrüßte. Dann war Heeren dran. Nach einer kurzen Einführung in die Besonderheiten des Gongs und seiner Klangfülle spielte er zwei Metamorphosen der französischen Komponistin Lisa Bazelaire. Im Verlauf des Abends setzte sich Heeren für eine Weile an die Orgel und zeigte, dass er auch die „Königin aller Instrumente“ perfekt beherrscht. OLZ

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